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AHO Aktuell - 09.10.2006

Infektiöse Anämie in sächsischem Pferdebestand festgestellt


Dresden (aho) - Am 08.10.2006 musste auch in einem sächsischen
Pferdebestand die ansteckende Blutarmut bei Einhufern festgestellt
werden. Wie das sächsische Sozialministerium mitteilt, wurde nach
Verendung eines Tieres im Rahmen einer Untersuchung an der
Landesuntersuchungsanstalt bei diesem Tier Infektiöse Anämie
festgestellt. Der Kleinstbestand mit nunmehr noch zwei Pferden wurde
sofort nach der Verendung des Tieres gesperrt und die Tiere
aufgestallt.

Es handelt sich um einen Bestand im Regierungsbezirk Chemnitz. Da die
Tiere ausschließlich privat genutzt wurden und keine Kontakte zu
anderen Einhufern hatten, ist die Einschleppungsursache der Seuche
unklar, die Ermittlungen dazu laufen.

Die ansteckende Blutarmut der Einhufer ist eine virusbedingte
Erkrankung von Pferden und anderen Einhufern, die durch blutsaugende
Insekten und durch intensive Pferdekontakte übertragen wird und zur
Zerstörung der roten Blutkörperchen führt. Klinisch sind Fieberschübe
sowie Blutarmut zu verzeichnen. Die Gefahr der Übertragung auf und
Erkrankung von Menschen besteht nicht.

Zu dem kürzlich zu verzeichnenden Geschehen dieser Pferdeseuche
in Thüringen besteht nach jetzigen Erkenntnissen kein Zusammenhang.




 



 

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