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AHO Aktuell - 23.10.2006
Ansteckende Blutarmut: Zwei weitere Pferde müssen eingeschläfert werden
Erfurt / Hohenfelden (aho) - Bisher wurden in Thüringen mehr als 1550
Blutproben von Pferden auf die Krankheit ansteckende Blutarmut
untersucht. Bei den fünf Ausbruchsbetrieben und 18 Kontaktbetrieben
ist nach 21 Tagen eine zweite Untersuchung der Pferde erforderlich.
Dies hängt mit der Immunreaktion der Tiere zusammen. Die
Kontaktbetriebe bei denen die Ergebnisse dieser Untersuchungen negativ
sind, können wieder freigegeben werden. Pferde in den
Ausbruchsbetrieben werden in vier Wochen ein weiteres, drittes, Mal
untersucht. Die ersten Ergebnisse der zweiten Kontrolluntersuchung
liegen nunmehr vor. Dabei wurde der Krankheitserreger bei zwei
weiteren, zunächst negativ getesteten, Pferden auf dem ersten
Ausbruchshof in Hohenfelden festgestellt. Die beiden Pferde müssen
eingeschläfert werden. Der Besitzer enthält eine Entschädigung aus der
Tierseuchenkasse. Dazu erklärte Gesundheitsminister Dr. Klaus Zeh:
"Dieser Vorgang zeigt, wie ernst die Seuche von allen Verantwortlichen
weiterhin genommen werden muss. Die Aufmerksamkeit darf nicht
nachlassen".
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