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AHO Aktuell - 06.11.2007

Landkreis Tuttlingen: Rinder und Rinder von heruntergekommenem Hof gerettet


Ulm / Irndorf (aho) – Das Landratsamt Tuttlingen hat auf einem
Bauernhof in Irndorf (Landkreis Tuttlingen) 35 Rinder, die bis zum
Bauch in ihrer eigenen Gülle standen, und 16 Pferde, die unter
unhaltbaren hygienischen Bedingungen gehalten wurden, entdeckt. Wie
die Schwäbische Zeitung aus Ulm berichtet, wurden die Tiere zum Teil
auf andere Höfe gebracht. Dem Landwirt wurde die Tierhaltung
untersagt. Er muss sich wegen des Verstoßes gegen das
Tierschutzgesetz verantworten.

Eine Sprecherin des Landratsamts Tuttlingen bestätigte heute der
Schwäbischen Zeitung, dass die Tierärzte des Kreises erstmalig am 26.
Oktober auf dem Hof vorstellig geworden seien. Dabei wären ihnen die
Rinder, die in den eigenen Fäkalien standen, aufgefallen. Man habe
dem Landwirt eine Frist bis zum 31. Oktober eingeräumt, um die
Tierhaltung aufzulösen. Dieser Frist sei er nicht nachgekommen. Daher
seien die Rinder am vergangenen Freitag beschlagnahmt worden. Die für
die Zucht geeigneten Rinder habe man zu anderen Landwirten gebracht,
die schlachtreifen Rinder seien geschlachtet worden.

Von den insgesamt 16 Pferden seien vier Tiere wegen ihres schlechten
Gesundheitszustandes in eine Tierklinik gebracht worden, berichtet
die Zeitung. Die anderen Pferde muss der Landwirt bis zum kommenden
Freitag abgeben und die Pferdehaltung ebenfalls aufgeben.








 



 

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